Montag, 2. März 2015

Bilderliebe & Inspiration

Da ich - wie schon gesagt - in letzter Zeit so unkreativ bin hab ich beschlossen mich eben inspirieren zu lassen und mehr Zitate und Bilder von anderen zu posten als eigene Texte. Diese kann man in Bilderliebe & Inspiration finden. Nur so zur Info.

Freitag, 16. Januar 2015

Soll ich rüber kommen?
 Ja. Nein.

Überforderung

Ich hatte dieses Gefühl schon lange nicht mehr.
Es haben sich auch schon lange keine Tränen mehr einfach aus meinen Augen geschlichen.
Ich saß schon lange nicht mehr so hilflos da.

Während ich schreibe verschwimmen die Buchstaben vor mir. Ich habe vergessen wie man das ausschalten kann.

Diese endlose Überforderung, die in mir überkocht, bringt mich zur Verzweiflung.
Ich will allen helfen. Ich möchte alles lernen. Ich möchte gut und noch besser sein.
Aber irgendwo sind Grenzen. Und die scheine ich nicht zu finden.

Ich kenne Menschen, denen es gerade so schlecht geht.
Ich möchte so gerne alles tun, dass das wieder besser wird aber ich weiß einfach nicht wie. Und ich habe gleichzeitig Angst mich selbst da mit reinzuziehen.

Ich weiß nicht wie ich mit jemandem darüber reden soll, denn ich verstehe mich selbst nicht.
Ich verstehe nicht, was denn überhaupt mein Problem ist.
Es ist doch so einfach.
Ich hab doch nicht viele Möglichkeiten.
Entweder ich lern oder ich lass es bleiben.
So einfach.
So einfach.
Verstehst du das nicht,
Hirn?

Mittwoch, 14. Januar 2015

Schreibblockade

Nennt man so etwas Schreibblockade? Wenn man da sitzt, Gedanken im Kopf hat, Gefühle, Worte, Lieder, aber man nicht weiß wie man es aufs Papier bringen soll? Wenn ja, dann habe ich wohl eine Schreibblockade.
Meine liebe Freundin Wolfskind hat mich nämlich auf die Idee gebracht wieder mehr hier zu schreiben.
Aber es scheint als hätte ich vergessen wie man Sätze formuliert. Es scheint als könnte ich mich nicht mehr ausdrücken. Ich hatte Zeiten in denen ich alles durch Bilder und Motive ausdrücken konnte was mir im Kopf umher geisterte doch jetzt fehlen mir die Ideen. Ich weiß was ich denke, aber ich kann es nicht ausdrücken. Das ist wirklich schlimm.
Vielleicht fehlt mir Übung. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen wieder mehr zu posten.
Bald aber schreibe ich mein Abitur. Also wird die Zeit wohl ziemlich knapp sein. Hm. Ich mache mir jetzt schon Stress deswegen, oh Gott, ich bin so schlimm.
Danach. Danach werde ich jede Woche mindestens einen Post veröffentlichen. Haha. Diese guten Vorsätze immer.
Mal sehen ob ich es schaffen werde.
Spannung steigt.
Hahahahahaha.

Dienstag, 30. September 2014

Hat wohl nicht sollen sein

 Zwei Mädchen laufen wie kleine Kinder in der Welt herum.
Springen, toben, lachen, weinen.
Erzählen sich Dinge, die niemand wissen darf.
Zeigen sich Dinge, die niemand sehen darf.
Springen, toben, lachen, weinen.
Fallen.
Helfen sich auf.
Laufen weiter.
Entfernen sich.
Ignorieren sich.
Werden traurig.
Werden sie es wirklich?
Stehen sich gegenüber.
Ihre Fingerspitzen berühren sich.
Die eine fasst die Hand der anderen.
Kommen näher.
Umarmen sich.
Sind sie ehrlich?
Die Umarmung wird locker.
Sie lösen sich voneinander.
Wer hat los gelassen?
Eine hält den Finger der anderen.
Will ihn nicht gehen lassen.
Die andere spuckt ihr ins Gesicht.
Sie hält den Finger fester.
Und lässt ganz plötzlich los.
Hat wohl nicht sollen sein.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Schmelzen

Seine glühenden Finger berühren ihre kalte erfrorene Haut.
Ein Wunder, dass dieses weiße Papier nicht kaputt geht dabei.
Sie fahren über ihren Körper, auf und ab, angenehm warm, fast heiß.
Die warmen Funken der Finger springen wie an einer Glasscheibe ab, die Haut bleibt kalt.
Sie schließen sich immer weiter um den Körper des Mädchens, immer enger, immer fester.
Die Arme, wie gierige Schlangen, schlingen sich um ihre eiskalte Gestalt.
Eigentlich sollte es einengend sein, unangenehm, zu heiß.
Doch die Arme wärmen das Mädchen, die Glasscheibe droht zu zerspringen.
Nun können die Funken in die Venen und das Blut eindringen, und bringen es somit zum schmelzen.
Sie kann sich wieder bewegen, wird frei.
Sie fängt an zu glühen, es ist nicht mehr nur Winter, sondern langsam bricht der Sommer ein.
Immer dichter schlingen sich die Arme und Füße um sie, immer enger sollte es werden, doch immer freier fühlt es sich an.
Wärme, Geborgenheit, Freiheit.

Samstag, 31. Mai 2014

Nachts

Ein Kribbeln in meinem ganzen Körper, das mich nicht los lässt.
Beklemmende Angst, die sich wie eine schwarze Front, ein wildes Tier, durch meine Blutbahnen kämpft.
Energie. Adrenalin. Nicht ruhig liegen können - trotzdem schlafen müssen.
Wachende Augen neben mir, die mich nicht sehen können, aber trotzdem da sind. Die mich so einengen und gleichzeitig so viel Schutz geben.
Gestörtheit, nicht schlafen wollen.
Tränen bahnen sich ihre Wege in meine Augen und wollen die Wangen hinunter kullern, aber ich darf sie nicht frei lassen, denn ich bin stark und glücklich. Ich bin glücklich, für immer - gezwungen glücklich zu sein.
Bilde mir ein Insekten würden über meine Haut krabbeln. Muss sie wegkratzen, schlagen, beißen.
Kann keinen klaren Gedanken fassen. Großes Wirrwarr.
Angst - Verrücktheit - Gestörtheit