Ich hatte dieses Gefühl schon lange nicht mehr.
Es haben sich auch schon lange keine Tränen mehr einfach aus meinen Augen geschlichen.
Ich saß schon lange nicht mehr so hilflos da.
Während ich schreibe verschwimmen die Buchstaben vor mir. Ich habe vergessen wie man das ausschalten kann.
Diese endlose Überforderung, die in mir überkocht, bringt mich zur Verzweiflung.
Ich will allen helfen. Ich möchte alles lernen. Ich möchte gut und noch besser sein.
Aber irgendwo sind Grenzen. Und die scheine ich nicht zu finden.
Ich kenne Menschen, denen es gerade so schlecht geht.
Ich möchte so gerne alles tun, dass das wieder besser wird aber ich weiß einfach nicht wie. Und ich habe gleichzeitig Angst mich selbst da mit reinzuziehen.
Ich weiß nicht wie ich mit jemandem darüber reden soll, denn ich verstehe mich selbst nicht.
Ich verstehe nicht, was denn überhaupt mein Problem ist.
Es ist doch so einfach.
Ich hab doch nicht viele Möglichkeiten.
Entweder ich lern oder ich lass es bleiben.
So einfach.
So einfach.
Verstehst du das nicht,
Hirn?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen