Angst, Hass, Ekel, Unverständnis.
Um mich herum ist alles dunkel und ich habe das Gefühl ganz allein auf der Welt zu sein, wenn M. verschwindet. Ich renne los und renne und renne und renne. Und will niemals mehr damit aufhören. Weg, einfach weg. Ich stolpere, falle hin. Wut und Alkohol sind keine gute Kombination. Ich bleibe liegen und fange an um mich zu schlagen. Mich ins nasse Gras zu krallen. Aggressionen ablassen. Den ganzen aufgestauten Druck der in mir gelauert hat.
Im Bett weiß ich nicht mehr, was mich dazu getrieben hat so zu sein. Aber die Angst ist noch da. Ich weiß nicht warum, aber ich kann die Berührungen nicht ertragen, ich will, dass ich festgehalten werde, so wie er es macht aber ich habe Angst. Ich kauere mich in das hinterste Eck des Bettes. Wie geisteskrank sitze ich da und wiege mich vor und zurück. Licht geht an. Wieder Versuche mich zu beruhigen. Irgendwann schlafe ich ein.
Am nächsten Morgen sagt M. ich hätte mich verhalten, wie von Dämonen besessen. Früher hätten sie mich einfach verbrannt. Rote Haare und Dämonen. Hexe.
Dezembermädchen, du bist gewiss kein Dämon, sondern nur ein Mädchen, dass viel durchgemacht hat. Manche Erlebnisse sind nun einmal schwer zu verarbeiten und manchmal macht man Dinge,bei denen man sich selbst nicht wieder erkennt.Aber das sind Phasen, und diese gehen vorüber !!!
AntwortenLöschen