Dienstag, 30. September 2014

Hat wohl nicht sollen sein

 Zwei Mädchen laufen wie kleine Kinder in der Welt herum.
Springen, toben, lachen, weinen.
Erzählen sich Dinge, die niemand wissen darf.
Zeigen sich Dinge, die niemand sehen darf.
Springen, toben, lachen, weinen.
Fallen.
Helfen sich auf.
Laufen weiter.
Entfernen sich.
Ignorieren sich.
Werden traurig.
Werden sie es wirklich?
Stehen sich gegenüber.
Ihre Fingerspitzen berühren sich.
Die eine fasst die Hand der anderen.
Kommen näher.
Umarmen sich.
Sind sie ehrlich?
Die Umarmung wird locker.
Sie lösen sich voneinander.
Wer hat los gelassen?
Eine hält den Finger der anderen.
Will ihn nicht gehen lassen.
Die andere spuckt ihr ins Gesicht.
Sie hält den Finger fester.
Und lässt ganz plötzlich los.
Hat wohl nicht sollen sein.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Schmelzen

Seine glühenden Finger berühren ihre kalte erfrorene Haut.
Ein Wunder, dass dieses weiße Papier nicht kaputt geht dabei.
Sie fahren über ihren Körper, auf und ab, angenehm warm, fast heiß.
Die warmen Funken der Finger springen wie an einer Glasscheibe ab, die Haut bleibt kalt.
Sie schließen sich immer weiter um den Körper des Mädchens, immer enger, immer fester.
Die Arme, wie gierige Schlangen, schlingen sich um ihre eiskalte Gestalt.
Eigentlich sollte es einengend sein, unangenehm, zu heiß.
Doch die Arme wärmen das Mädchen, die Glasscheibe droht zu zerspringen.
Nun können die Funken in die Venen und das Blut eindringen, und bringen es somit zum schmelzen.
Sie kann sich wieder bewegen, wird frei.
Sie fängt an zu glühen, es ist nicht mehr nur Winter, sondern langsam bricht der Sommer ein.
Immer dichter schlingen sich die Arme und Füße um sie, immer enger sollte es werden, doch immer freier fühlt es sich an.
Wärme, Geborgenheit, Freiheit.

Samstag, 31. Mai 2014

Nachts

Ein Kribbeln in meinem ganzen Körper, das mich nicht los lässt.
Beklemmende Angst, die sich wie eine schwarze Front, ein wildes Tier, durch meine Blutbahnen kämpft.
Energie. Adrenalin. Nicht ruhig liegen können - trotzdem schlafen müssen.
Wachende Augen neben mir, die mich nicht sehen können, aber trotzdem da sind. Die mich so einengen und gleichzeitig so viel Schutz geben.
Gestörtheit, nicht schlafen wollen.
Tränen bahnen sich ihre Wege in meine Augen und wollen die Wangen hinunter kullern, aber ich darf sie nicht frei lassen, denn ich bin stark und glücklich. Ich bin glücklich, für immer - gezwungen glücklich zu sein.
Bilde mir ein Insekten würden über meine Haut krabbeln. Muss sie wegkratzen, schlagen, beißen.
Kann keinen klaren Gedanken fassen. Großes Wirrwarr.
Angst - Verrücktheit - Gestörtheit

Sonntag, 18. Mai 2014

Max X

Die Lautsprecher tönen es laut
Dein Lieblingslied, aber hörst du es auch?

Jedes mal wenn der Wind pfeift und durch Äste weht
Wissen wir du warst da, wolltest nur nach dem Rechten sehn'
Dann warst du kurz zu Besuch
Leider nur zu Besuch, hoff es geht dir gut, da wo du bist

War schön dich zu sehn', verdammt
Alles Gute zum Geburtstag, bis nächstes Jahr!

Hoff' es geht dir gut, da wo du bist
Da wo du bist.

Dienstag, 13. Mai 2014

Retter / Angst

Angst verteilt sich wieder in meinem Körper, macht sich breit, als wäre sie nie fort gewesen. Sie macht sich breit, übernimmt mein Handeln, kontrolliert meine Gedanken. Versuche mich zu wehren so gut es geht. M. muss mir helfen, bitte. Brauche wärmende Hände und Halt, um nicht wieder hineinzurutschen. Was wenn er mich irgendwann nicht mehr rettet?

Die Stimme

Seit wann ist die Stimme in meinem Kopf wieder da?
Warum lässt sie mich nicht in Frieden?
Sie schafft es mich wieder klein zu fühlen,
Mich fertig zu machen mit wenigen kleinen Gedanken,
Ausgelöst durch Unwichtiges und Unsinniges.
Jeder einzelne Vorwurf tänzelt durch mein Hirn,
springt hin und her,
stößt sich von der einen Seite ab und fliegt zur nächsten.
Jeder dieser Vorwürfe ist gefangen in meinem Kopf,
in meinem Kopf in dem die Stimme wieder herrscht.
Überall flüstert es Beschimpfungen,
Warum kann sie nicht endlich ruhig sein?
Aus meinem Kopf kann ich nicht fliehen,
Von der Stimme kann ich nicht davon laufen.
Sie gibt mir einen Lösungsvorschlag,
Die Stimme.
Warum ist mein Körper so schwach?
Warum gehorcht er immer wieder der Stimme?
Warum werde ich immer wieder auf die perfekte
so anziehende Lösung getrieben?
Warum kann mein Körper kaum noch widerstehen?
Warum bin ich Millimeter davon entfernt nach dem kalten Metall zu greifen?
Warum schafft es mein Körper nicht?
WARUM
WARUM
WARUM

Montag, 28. April 2014

Der Druck steigt

Alte Gedanken besetzen wieder mein Hirn
Übernehmen es, als ob es ihnen gehören würde
Als ob ich überhaupt nichts zu sagen hätte.
Ich dachte ich wäre stark geworden
Aber ich merke, dass ich mich noch zu sehr dafür interessiere.
Ich merke, wie der Druck in der Brust zu steigen beginnt
Wie er mich wieder kontrollieren kann
Und wie ich ihn gleichzeitig versuche loszuwerden aber keine Möglichkeit kenne
Außer die eine, die in mein Hirn gebrannt ist
Und die so viele Menschen enttäuschen würde.

Dämonen

Angst, Hass, Ekel, Unverständnis.
Um mich herum ist alles dunkel und ich habe das Gefühl ganz allein auf der Welt zu sein, wenn M. verschwindet. Ich renne los und renne und renne und renne. Und will niemals mehr damit aufhören. Weg, einfach weg. Ich stolpere, falle hin. Wut und Alkohol sind keine gute Kombination. Ich bleibe liegen und fange an um mich zu schlagen. Mich ins nasse Gras zu krallen. Aggressionen ablassen. Den ganzen aufgestauten Druck der in mir gelauert hat.
Im Bett weiß ich nicht mehr, was mich dazu getrieben hat so zu sein. Aber die Angst ist noch da. Ich weiß nicht warum, aber ich kann die Berührungen nicht ertragen, ich will, dass ich festgehalten werde, so wie er es macht aber ich habe Angst. Ich kauere mich in das hinterste Eck des Bettes. Wie geisteskrank sitze ich da und wiege mich vor und zurück. Licht geht an. Wieder Versuche mich zu beruhigen. Irgendwann schlafe ich ein.
Am nächsten Morgen sagt M. ich hätte mich verhalten, wie von Dämonen besessen. Früher hätten sie mich einfach verbrannt. Rote Haare und Dämonen. Hexe.

Montag

Es ist 1:02. Ich weiß, dass ich schon lange schlafen sollte, weil ich morgen sonst tot müde sein werde. Aber ich will nicht schlafen. Es ist nicht so, dass ich nicht könnte, nein, ich will wirklich ganz schrecklich nicht. Vielleicht ist es, weil morgen wieder Schule ist. Ich möchte nicht dort hin. Seit ich im Bett liege und darüber nachdenke habe ich wieder diesen schrecklichen Druck auf der Brust. Das Stechen, das nicht weg geht. Es ist, als ob sich Angst und Panik langsam im ganzen Körper ausbreiten. Ich weiß, dass ich übertreibe. Aber ich kann nichts machen. Ich weiß auch, dass das kaum jemand versteht, aber ich möchte nicht wieder in den Alltagstrott verfallen. Ich möchte nicht wieder vor jeder Arbeit in Panik verfallen. Warum laufen mir jetzt Tränen über die Wangen? Warum versteh ich mich selbst nicht? Vielleicht, weil es da nichts zu verstehen gibt. Vielleicht, weil es einfach nur lächerlich ist und es einfach nichts gibt, was man verstehen könnte, weil ich mich eben nur reinsteigere. Morgen werde ich es bereuen, dass ich noch wach bin. Egal.

Montag, 31. März 2014

Wärme

Sonnenstrahlen glitzern auf meiner vom Winter ausgetrockneten Haut. Die Sonne brennt fast auf der Haut, so viel Wärme trägt sie schon in sich. Doch sie wärmt nicht nur meine Haut, sondern mich selbst. Mein Inneres. Ich spüre, wie ich immer mehr auftaue; innerlich. Wie mein über den Winter gefrorenes, kaltes, hartes Herz wieder weich wird. In meinen Adern bitzelt es, ich bekomme Gänsehaut. Alles brennt, während die Wärme die Kälte zu besiegen versucht. Ich glaube sie hat gute Chancen, denn nun muss die Wärme von M. nicht mehr alleine kämpfen, die Sonne unterstützt sie.

Freitag, 7. März 2014

Samstag, 1. März 2014

Nicht aufzuhalten

Dieses verrückte Kind
das losrennt
das Leben zu umarmen

das hinfällt
aufsteht und weiterläuft
mit zerschlagenen Knien

Dieses verrückte Kind
das Hoffnung heißt
an Liebe glaubt

- Anne Steinwart

Donnerstag, 27. Februar 2014

Nur zu Besuch



Immer wenn ich dich besuch
Fühl ich mich grenzenlos
Alles andre ist von hier aus so weit weg
Ich mag die Ruhe hier
Zwischen all den Bäumen
Als ob es den Frieden auf Erden wirklich gibt
Es ist ein schöner Weg
Der unauffällig zu dir führt
Ja ich hab ihn gern
Weil er so hell und freundlich wirkt
Ich habe Blumen mit
Weiß nicht ob du sie magst
Damals hättest du dich wahrscheinlich sehr gefreut
Wenn sie dir nicht gefallen
Stör dich nicht weiter dran
Sie werden bestimmt bald wieder weg geräumt
Wie es mir geht
Die Frage stellst du jedes Mal
Ich bin okay
Will nicht dass du dir Sorgen machst
Und so red ich mit dir wie immer
So als ob es wie früher wär
So als hätten wir jede Menge Zeit
Ich spür doch ganz nah hier bei mir
Kann deine Stimme im Wind hör'n
Und wenn es regnet weiß ich dass du manchmal weinst
Bis die Sonne scheint
Bis sie wieder scheint
Ich soll dich grüßen
Von den andern
Sie denken alle noch ganz oft an dich
Und dein Garten
Es geht ihm wirklich gut
Obwohl man merkt dass du ihm doch sehr fehlst
Und es kommt immer noch Post ganz fett adressiert an dich
Obwohl doch jeder weiß
Dass du weggezogen bist
Und so red ich mit dir wie immer
Und ich verspreche dir
Wir haben irgendwann wieder jede Menge Zeit
Dann werden wir uns wieder seh'n
Du kannst dich ja kümmern wenn du willst
Dass die Sonne an diesem Tag auch auf mein Grab scheint
Dass die Sonne scheint
Dass sie wieder scheint

Mittwoch, 26. Februar 2014

Ertrinken und Verblassen


Langsam
ganz langsam
ertrinkt das wunderbare Geschöpf
an ihrer Schönheit.
In ihren Adern welche gefüllt sind
von Hochmut
Stolz
Unverletzbarkeit
und Arroganz
wird bald kein Blut mehr fließen.
Sie wird verblassen
ein Nichts werden
und niemand wird sich mehr
an dieses wunderbar
perfekte 
fehlerfreie
aber zu sehr sich selbst liebende
Wesen 
erinnern.

Herzenswunsch

Die Schreie in ihrem Kopf werden lauter
immer und immer lauter
es hämmert gegen ihre Schädeldecke 
sie hat das Gefühl langsam zu zerbrechen
zerbrechen in hunderttausend kleine Splitter 
Spiegelsplitter,
die die Verwirrtheit und Zerstörung ihrer Seele widerspiegeln.
Die Stimmen verteilen sich im ganzen Körper
fließen in den Adern
erreichen jeden Teil von ihr.
Lassen sie erfrieren,
lassen das Blut stocken,
nichts bewegt sich mehr,
alles ruhig,
alles leise,
alles tot,
und gleichzeitig so unendlich laut,
innerlich laut,
unaushaltbar laut.

Der Druck in der Brust möchte nicht nach lassen,
nein,
er möchte sie zerstören,
möchte zu schauen wie ihr Körper wie ein Luftballon zerplatzt.
Möchte die Explosion hören,
sie fühlen,
fühlen,
wie alles zerspringt.

Die Seile um ihren Körper erdrücken sie
ziehen sich immer weiter zusammen
sodass sie nach Luft röcheln muss,
weil ihr kein Platz zum Atmen bleibt,
sodass jeder Zug nach Sauerstoff weh tut,
und sie einfach aufhören möchte,
zu atmen.

Ruhig.
Still.
Leise.
Das soll es sein,
ohne Schreie,
ohne Seile,
ohne Druck.

Endlose Stille - ihr Herzenswunsch.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Hier lachen die Menschen nicht

Mein Opa hat mir heute, wie so oft, eine Geschichte erzählt, aber diese fand ich sehr besonders und sie beinhaltet so viel Wahrheit.

Als mein Opa jünger war, arbeitete er bei Daimler. Dort hatte er einen ungarischen Kollegen, dessen Mutter noch in Ungarn lebte.
Eines Tages überlegten sie sich die Mutter einzuladen. Dankend nahm sie die Einladung an und wohnte für einige Wochen in Deutschland.
Mein Opa zeigte ihr unsere großen Städte, unsere Supermärkte in denen die Regale von oben bis unten mit Lebensmitteln gefüllt waren.
Die Mutter des ungarischen Kollegen war beeindruckt. In Ungarn hatten sie diese vollen Regale nicht. Auch unsere Modernität gefiel ihr, auch diese war sie nicht gewohnt.
Mein Opa und sein Kollege überlegten sich die ungarische Mutter zu fragen, ob sie nicht hier, bei ihnen in Deutschland bleiben mag. Doch die Mutter lehnte ab.
Mein Opa war verwirrt, sagte, warum denn nicht? Sagten Sie nicht in Deutschland sei alles besser?
Aber die Frau verneinte. Hier lachen die Menschen nicht, sagte sie.

Dienstag, 18. Februar 2014

Herzbluten

Immer wieder überschwemmen mich diese Gefühle wie riesige Flutwellen.
Immer wieder entsteht ein Druck in meiner Brust, der meinen Körper zu zersprengen droht.
Immer wieder bin ich machtlos, weil meine Gedanken Besitz von mir ergreifen und mich nicht mehr los zu lassen wagen.
Immer wieder, wenn ich mit ihm im Bett liege, wenn ich seine Stimme höre, wenn ich sein Gesicht sehe, übermannt mich eine fürchterliche Angst, eine Angst, der ich nicht gewachsen bin. In meinem Kopf schreien die Gedanken und sie prallen gegen meine Schädeldecke, springen hin und her und erinnern mich mit jedem Atemzug an diese unüberwindbare Angst.

Die Angst ihn zu verlieren ist allgegenwärtig. Die Angst, dass er eines Tages weg sein würde, weg von dieser Welt, irgendwo im nirgendwo landen würde, ohne jemanden, ganz allein, verlassen.
Die Angst, dass mir jemand die Menschen, die ich zu lieben gelernt habe, entreißt, ohne, dass ich eine Chance habe etwas dagegen zu tun, ohne dass ich eine Möglichkeit habe die Mauern, hinter denen sie sich befinden, zu überwinden, um wieder bei ihnen sein zu können.
Zu der Angst die mich anschreit, kommen die Gedanken, die mir Vorwürfe machen, die unausgesprochene, geheime und unverständliche Stimme, die mir sagt, dass alles vielleicht mit mir zu tun hat. Die Stimme, die mir den Grund für das Verschwinden von Menschen gibt, ohne einen verständlichen Grund zu nennen. Die Stimme, die mir einredet, allein mit meiner Anwesenheit, mit meiner Beziehung zu Menschen, schreckliche Dinge anzurichten.

Immer wieder diese Gedanken.
Immer wieder diese Gefühle.
Immer wieder diese Verrücktheit.
Immer wieder Angst.

Samstag, 15. Februar 2014

All Apologies (3rd)

Tut mir leid,
wirklich,
versprach dir es zu lassen,
versprach dir es wenigstens zu versuchen,
versprach dir andere Lösungen zu finden,
aber es ist so schwer,
so unglaublich schwer und anstrengend,
also warum nicht einfach
die einfache Lösung nehmen?
Warum unnötig kompliziert machen?
Es tut mir leid,
aber ich kann's nicht.
Es tut mir leid,
dass ich dich enttäusche.
Es tut mir leid,
dass ich so lächerlich bin,
wie ich das hier schreibe,
wie ich mich verhalte.

Bitte,
verzeih mir.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Angst

Angst Angst zu haben
Angst keine Angst zu haben
Angst krank zu sein
Angst nicht krank zu sein
Angst Aufmerksamkeit zu wollen
Angst vor den Gründen
Angst vor meinen Gedanken
Angst vor dem Wirrwarr in meinem Kopf
Angst den Knoten nicht lösen zu können
Angst dass der Knoten sich löst
Angst vor dem Druck in der Brust, der sich weiter ausbreitet
Angst vor dem was die andern denken
Angst darüber zu sprechen
Angst vor Lächerlichkeit
Angst vor Wahrheit
Angst vorzutäuschen
Angst es sei alles unbedeutend
Angst vorm Verlieren
Angst zu übertreiben
Angst vor unbegründeter Angst
Angst vor morgen
Angst vor gestern
Angst vor heute

Dienstag, 21. Januar 2014

In Bloom


He's the one 
Who likes all our pretty songs
And he likes to sing along
And he likes to shoot his gun
But he knows not what it means
Knows not what it means
When I say
He's the one
Who likes all our pretty songs
And he likes to sing along 
And he likes to shoot his gun
But he knows not what it means
Knows not what it means
When I say
Yeeeaaahh!




Beschrieben werden die,
die seine Musik hören,
die sie mögen,
die aber nichts über sie wissen.
Beschrieben werden die,
die einfach nur nach singen
die, die sich keine Gedanken machen
die, die seine wunderbare,
atemberaubende,
traurige,
dunkle,
depressive,
dreckige
Stimme zwar hören,
aber sie nicht zu schätzen wissen.
Die, die nicht verstehen,
was er sagt.

Die Bedeutung seiner Worte,
die so viel Besonderheit,
so viele Emotionen,
so viel Klugheit
in sich tragen,
wird nicht verstanden von denen
die er beschreibt.
Sie verstehen nicht,
dass er sie auf den Arm nimmt,
durch diesen Refrain,
dessen fast lustige,
springende,
freudige,
leicht zu lernende 
Musik,
so viel mehr Bedeutung hat,
als diejenigen,
die er beschreibt,
jemals verstehen werden.

Sonntag, 12. Januar 2014

Summer Paradise



My heart is sinking

As I'm lifting up
Above the clouds away from you
And I can't believe I'm leaving
Oh I don't know what I'm gonna do

But someday
I will find my way back to where your name
Is written in the sand

Cause I remember every sunset
I remember every word you said
We were never gonna say goodbye
Singing la-da-da-da-da

Tell me how to get back to
Back to summer paradise with you
And I'll be there in a heartbeat

My sould is broken
Streets are frozen
I can't stop this feelings melting through

And I'd give away a thousand days, oh
Just to have another one with you

Well real life can wait
We're crashing like waves
Playing in the sand
Holding your hand

Cause I remember ever sunset
I remember every word you said
We were never gonna say goodbye
Singing la-da-da-da-da

Tell me how to get back to
Back to summer paradise with you
And I'll be there in a heartbeat

Someday
I will find my way back
To where your name
Is written in the sand

Cause I remember every sunset
I remember every word you said
We were never gonna say goodbye
Singing la-da-da-da-da

Tell me how to get back to
Back to summer paradise with you
And I'll be there in a heartbeat

I remember where we first kissed
How I didn't wanna leave your lips
And how I've never ever felt so high

Tell me how to get back to
Back to summer paradise with you
And I'll be there in a heartbeat

And I'll be there in a heartbeat

I'll be there in a heartbeat

Samstag, 11. Januar 2014

Freitag, 10. Januar 2014

Dienstag, 7. Januar 2014

Note to myself

Die guten Vorsätze sind dahin. Drang wird größer. Schublade immer noch nicht geleert.
You "stopped" but you keep the blades just in case.

Langeweile

Es erschreckt mich wie ich tatsächlich aus purer Langeweile wieder an meine alten Gewohnheiten denke. Wie ich nicht nur daran denke, sondern mich danach sehne. Wie ich nur um diese schreckliche unbegründete Langeweile zu überwinden, wieder mit meinen Klingen spielen würde. Wie ich sie über meine Arme, Hüfte, Schenkel tänzeln lassen würde. Wie ich dem Blut nachsehen würde, das sich langsam seine Wege hinab meiner Haut bahnt. Wie ich mich danach sehne der gefühlstoten Langeweile durch das Gefühl des Schmerzes zu entfliehen. Ich stelle mir vor wie ich mich dem stechenden brennenden und gleichzeitig angenehmen Schmerz hingeben würde. Wie ich da sitzen würde, meinen Körper betrachtend, erschreckt, fassungslos, gleichgültig und trotzdem so voll von Emotionen, mit einem Gesicht voll von Tränen und Lächeln.
Es erschreckt mich, wie egal es mir sein würde es wieder zu tun.
Wie wenig Reue ich empfinden würde.
Wie wenig es mir leid tun würde.