Montag, 16. Dezember 2013

Die Nacht der Einsamen

Lehne an meiner kalten wand. In meinen ohren dröhnt seine schreckliche dreckige wunderbare traurige verzaubernde weiche stimme und schleicht sich durch meine venen in jeden Winkel meines Körpers.
Er spricht all das aus was ich denke,  was ich fühle aber nicht wage zu sagen.
Bewege mich keinen Millimeter. Werde hier sitzen die ganze Nacht. Werde seiner stimme lauschen und mich verzaubern lassen. Werde mich von ihm in die unendliche Traurigkeit ziehen lassen. Werde nicht schlafen. Werde wach bleiben.
I'm so tired I can't sleep.
Werde nie mehr schlafen.
Die nacht ist so wunderschön dunkel und einsam.
Obwohl ich einerseits seine Stimmung so schrecklich anziehend empfinde wünsche ich mir nichts sehnlicher als dass jemand hier ist.
Jemand der mich von der stimme wegzieht.
Jemand der mich in den arm nimmt.
Der da ist.
Der mich hält.
Doch das hier ist die Nacht der einsamen.
Es wird keiner kommen.
Egal wie sehr ich es mir wünsche.

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